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Altschweiz:

Kantonalmarken Z-Nr. 1-12
Rayon, Orts-Post / Poste Locale Z-Nr. 13-20

Strubel Z-Nr. 21-27
Sitzende Helvetia gez. Z-Nr. 28-52
Ausgaben bis 1900 

Kantonalmarken Z-Nr. 1-12 (geordnet nach Zumstein-Nr.)

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►Die Geschichte der Schweizerischen Kantonalmarken

►Die Auflagezahlen der Schweizerischen Kantonalmarken

Nr. 09-0211    1840 Grossbritannien Penny Black    klicken zum Vergrössern "siehe Ausland"
                        Die erste Briefmarke der Welt ungebraucht.

Nr. 09-0219    1846 ZÜRICH 4Rp. Z-Nr. 1W, Type IV klicken zum Vergrössern CHF 5'200.-
                        Eine sehr schöne Marke mit schwach sichtbaren waagrechten Unterdrucklinien.
                        Rechts an die Randlinie geschnitten, sonst gut gerandet.
                        Sehr attraktiv entwertet mit leuchtend roter Zürcher Rosette.
                        Rückseitig dünne Stelle im Papier, sonst gut erhalten.
                        Ein sehr attraktives Stück dieser sehr seltenen Marke zu nur gut 16% vom Katalogpreis!
                        Siehe Attest Bossert. Der Katalogpreis beträgt CHF 32'000.-

Nr. 09-0192    1843 ZÜRICH 4Rp. Z-Nr. 1, Type I    klicken zum Vergrössern CHF 4'500.-
                        Eine gut präsentierende Marke ohne Unterdrucklinien.
                        Gut bis sehr gut gerandet, und sauber mit roter Zürcher Rosette entwertet.
                        Rückseitig dünne Stelle im Papier, sonst gut erhalten.
                        Ein attraktives Stück dieser seltenen Marke!
                        Signiert Mohrmann und Attest Rellstab. Der Katalogpreis beträgt CHF 24'000.-

Nr. 06-0262    1843 ZÜRICH 6Rp. Z-Nr. 2.2.2          klicken zum Vergrössern CHF 2'800.-
                        Sehr seltene Druckprobe der Lithographie ESSLINGER in Zürich.
                        Diese Essays dienten als Vorlagen für die definitive Ausgabe.
                        Mit Stempelprobe der schwarzen Rosette!
                        Ausserordentlich schönes Exemplar dieser Rarität (nur wenige Stücke sind bekannt).
                        Wesentlich seltener als jene der Zürich 4.
                        Die Probe ist wie üblich leicht dünn durch das Aufbringen auf Vorlageblätter.
                        Sonst sehr gut erhalten: Farbfrisch und gut gerandet.
                        Siehe Attest BPBasel. Ein Stück für den Kenner und Liebhaber!

Nr. 08-0220    1843 ZÜRICH 6Rp. Z-Nr. 2S.3.03 Type III klicken zum Vergrössern   CHF 1'950.-
                        Marke mit sehr gut sichtbaren senkrechten Unterdrucklinien und
                        mit der Abart "Grosse Retouche" vom Bogenfeld Nr. 98.
                        Die Marke ist gestempelt mit einer schwarzen Rosette, welche die Abart schön frei lässt.
                        Ein gesuchtes Liebhaberstück in guter Erhaltung, nur leicht dünn.
                        Siehe Befund Moser. Der Katalogpreis beträgt CHF 7'550.-

Nr. 09-0138    1843 ZÜRICH 6Rp. Z-Nr. 2S Type I klicken zum Vergrössern klicken zum Vergrössern CHF 1'500.-
                        Faltbrief von GREIFENSEE nach Zürich vom 14. Januar 1845.
                        Die farbfrische Marke vom Bogenfeld Nr. 81 weist
                        sehr gut sichtbare senkrechte Unterdrucklinien auf.
                        Die Marke ist oben an die Randlinie geschnitten,
                        sonst sehr breit gerandet (links Bogenrand!).
                        Entwertet ist die Marke mit einer zarten schwarzen Rosette.
                        Sehr seltener Abgangsort! Name in der Adresse ausgeschnitten.
                        Rückseitig mit rotem Datum- Ankunftsstempel Zürich.
                        Siehe Attest Weid. Katalogpreis CHF 6'000.-++

Nr. 10-101    1843 ZÜRICH 6Rp. Z-Nr. 2S Type V klicken zum Vergrössern klicken zum Vergrössern CHF 1'750.-
                        Faltbrief von ZÜRICH nach Stammheim vom 15. Juni 1844.
                        Die farbfrische Marke vom Bogenfeld Nr. 10 weist
                        gut sichtbare senkrechte Unterdrucklinien auf.
                        Die Marke ist allseitig breit gerandet (oben Bogenrand!).
                        Entwertet ist die Marke mit zwei roten Rosetten.
                        Nebst einem unbedeutenden kleinen Vortrennschnitt rechts unten
                        ist das Stück sehr gut erhalten. Ein dekorativer Beleg zu einem günstigen Preis!
                        Siehe Attest Kimmel. Der Katalogpreis beträgt CHF 6'000.-+

Nr. 10-171    1846 ZÜRICH 6Rp. Z-Nr. 2W Type IV  klicken zum Vergrössern   CHF 750.-
                        Eine schöne ungebrauchte Marke vom Bogenfeld Nr. 14.
                        Die waagrechten Unterdrucklinien sind schwach sichtbar.
                        Sehr gut gerandet, nur rückseitig leicht dünne Stellen.
                        Ungebrauchte Zürich 6 sind selten. Gelegenheit!
                        Siehe Attest Berra. Der Katalogpreis beträgt CHF 2'600.-

Nr. 08-0229    1846 ZÜRICH 6Rp. Z-Nr. 2W.3.03 Type III klicken zum Vergrössern   CHF 1'850.-
                        Marke mit schwach sichtbaren waagrechten Unterdrucklinien und
                        mit der Abart "Grosse Retouche" vom Bogenfeld Nr. 98.
                        Die Marke ist gestempelt mit einer schwarzen Rosette, welche die Abart schön frei lässt.
                        Unterer Rand unmerklich korrigiert, sonst breitrandig und gut erhalten.
                        Auf Briefstück BAUMA 28.3. gemäss Attest nicht darauf gehörend (?).
                        Sehr dekoratives Stück!
                        Siehe Attest BPBasel. Der Katalogpreis beträgt CHF 7'300.-

Nr. 09-0208    1846 ZÜRICH 6Rp. Z-Nr. 2W.1.01 Type I  klicken zum Vergrössern   CHF 1'900.-
                        Marke mit äusserst seltener Abart: Blindprägestempel.
                        Hierbei handelt es sich um eine Art Wasserzeichen im Papier der Fa. SIHL,
                        welche das Papier für den Druck dieser Marken an die Fa. Orell Füssli+Co lieferte.
                        In der Literatur sind nur gerade 4Stk. Zürich 4Rp. und 5Stk. Zürich 6Rp. mit dieser Abart registriert.
                        Die Marke vom Bogenfeld Nr. 91 ist gestochen scharf gestempelt mit einer roten Rosette,
                        welche das Wasserzeichen (13,1 x 22,3mm) im unteren Bereich der Marke schön frei lässt.
                        Vgl. dazu auch die Ausführungen im Buch "Gnägi" von 1984 auf Seite 101 bis 103.
                        Die Marke ist breitrandig und gut erhalten. Äusserst attraktives Stück für den Kenner!
                        Siehe Attest Nussbaum. Der Katalogpreis beträgt CHF 2'300.- + 1'500.- für die Abart

Nr. 09-0119    1846 ZÜRICH 6Rp. Z-Nr. 2W.2.05 Type IV klicken zum Vergrössern   CHF 1'450.-
                        Marke mit gut sichtbaren waagrechten Unterdrucklinien und
                        mit der seltenen Abart "Untergrund links oben defekt" vom Bogenfeld Nr. 39.
                        Die Marke ist gestempelt mit einer schwarzen Rosette, welche die Abart schön frei lässt.
                        Diese Abart wurde früher fälschlicherweise als Retouche aufgeführt.
                        Mittlerweile ist aber belegt, dass es sich hier um eine Abart handelt, welche nur bei
                        der Auflage mit waagrechtem Unterdruck vorkommt, und hier nicht auf der ganzen Auflage.
                        Daher handelt es sich um die seltenste Besonderheit bei allen Zürich 6 Rappen!
                        Vgl. dazu auch Ausführungen im Buch "Gnägi" von 1984 auf Seite 18.
                        Rückseitig mit grosser dünner Stellle. Rechts an die Randlinie geschnitten. Daher günstig.
                        Siehe Attest Marchand. Der Katalogpreis beträgt CHF 7'300.-
                       
Nr. 06-0161    1846 ZÜRICH 6Rp. Z-Nr. 2W Type I  klicken zum Vergrössern   CHF 1'200.-
                        Ein Luxusbriefstück mit Marke vom Bogenfeld Nr. 16.
                        Übergehend entwertet mit sauberer roter Zürcher Rosette.
                        Gut sichtbare waagrechte Unterdrucklinien.
                        Ein Liebhaberstück für höchste Ansprüche!
                        Signiert Hunziker und Attest BPBasel. Der Katalogpreis beträgt CHF 2'300.-+

Nr. 09-0215    1846 ZÜRICH 6Rp. Z-Nr. 2W Type III klicken zum Vergrössern    CHF 920.-
                        Ein kleines Briefstück mit sehr schöner mit Marke vom Bogenfeld Nr. 43.
                        Übergehend entwertet mit leuchtend roter Zürcher Rosette.
                        Breite bis sehr breite Ränder auf allen Seiten.
                        Gut sichtbare, leicht oxidierte waagrechte Unterdrucklinien.
                        Ein schönes Stück für den anspruchsvollen Sammler!
                        Siehe Attest Rellstab. Der Katalogpreis beträgt CHF 2'300.-+

Nr. 08-0214    1846 ZÜRICH 6Rp. Z-Nr. 2W Type I    klicken zum Vergrössern  CHF 750.-
                        Eine sehr schöne, attraktive Marke vom Bogenfeld Nr. 51.
                        Sehr farbfrisches Stück mit gut sichtbaren waagrechten Unterdrucklinien.
                        Tadellos gerandet und entwertet mit sauberer schwarzer Rosette.
                        Kleine unbedeutende falzhelle Stelle.
                        Signatur Weid und Attest BPBasel. Der Katalogpreis beträgt CHF 2'300.-

Nr. 08-0234    1846 ZÜRICH 6Rp. Z-Nr. 2W Type II   klicken zum Vergrössern  CHF 720.-
                        Eine attraktive, zentrisch gestempelte Marke vom Bogenfeld Nr. 97.
                        Rechts schmal, sonst breitrandig. In tadelloser Erhaltung.
                        Dekorativ entwertet mit sauberer schwarzer Rosette.
                        Siehe Befund Rellstab. Der Katalogpreis beträgt CHF 2'300.-

Nr. 07-0384    1846 ZÜRICH 6Rp. Z-Nr. 2W Type III  klicken zum Vergrössern   CHF 650.-
                        Eine farbfrische Marke mit gut sichtbaren waagrechten Unterducklinien
                        vom Bogenfeld Nr. 68. Entwertet mit schwarzer Rosette.
                        Die breitrandige Marke weist im rechten Rand einen 1,5mm langen Einriss auf,
                        sonst ist die Marke ohne Mängel.
                        Siehe Attest Hunziker. Der Katalogpreis beträgt CHF 2'300.-

Nr. 08-0161    1846 ZÜRICH 6Rp. Z-Nr. 2W Type II klicken zum Vergrössern klicken zum Vergrössern CHF 1'250.-
                        Sehr farbfrische Marke mit gut sichtbarem waagrechten Unterdrucklinien.
                        Auf grossem Faltbriefteil von WINTERTHUR nach Unterstrass vom 29. Juni 1847.
                        Die Marke vom Bogenfeld Nr. 22 ist fehlerfrei erhalten und gut bis breit gerandet,
                        sauber entwertet mit schwarzer Rosette. Ein dekorativer Beleg.
                        Siehe Attest Hunziker. Der Katalogpreis beträgt CHF 5'400.- (für Brief)

Nr. 07-0372    1846 ZÜRICH 6Rp. Z-Nr. 2W Type III klicken zum Vergrössern klicken zum Vergrössern CHF 2'300.-
                        Sehr schöner Faltbrief von THALWEIL nach Kilchberg-Bendlikon vom 13. Sept. 1849.
                        Die farbfrische und fehlerfreie Marke stammt vom Bogenfeld Nr. 43
                        (Abart: rechte Randlinie unterbrochen).
                        Sie ist voll- bis breitrandig geschnitten und mit glasklarer schwarzer Rosette entwertet.
                        Gut sichtbare waagrechte Unterdrucklinien. Name der Adresse ist ausgeschnitten.
                        Siehe Attest Hunziker. Der Katalogpreis beträgt CHF 5'400.-+

Nr. 09-0102    1845 HALBE DOPPELGENF Z-Nr. 4R klicken zum Vergrössern CHF 1'300.-
                        Eine farbfrische rechte Hälfte der Doppelgenf.
                        Das obere Schriftband, welches für die Verwendung als Doppelgenf vorgesehen war
                        wurde weggeschnitten. Ab und zu sind so verwendete Marken zu finden,
                        was eigentlich eine korrekte Verwendung darstellt.
                        Sehr sauber und perfekt zentrisch entwertet mit roter Genfer Rosette.
                        Im linken Rand weist die sonst gut erhaltene Marke eine Korrektur auf.
                        Siehe Attest BPBasel. Der Katalogpreis beträgt CHF 12'000.-

Nr. 09-0169    1845 HALBE DOPPELGENF Z-Nr. 4L klicken zum Vergrössern CHF 2'400.-
                        Ein sehr dekoratives Briefstück mit farbfrischer linker Hälfte der Doppelgenf.
                        Die seltene Marke ist sehr sauber mit der roten Rosette zentrisch entwertet.
                        Die breitrandige Marke ist nebst einem Einriss rechts ohne Fehler und nicht repariert.
                        Signiert Fulpius, Weid, Köhler und Richter, sowie Attest Marchand.
                        Der Katalogpreis beträgt CHF 12'000.-

Nr. 09-0133    1845 KLEINER ADLER Z-Nr. 5 klicken zum Vergrössern  CHF 720.-
                        Fast vollständige Briefvorderseite mit sehr farbfrischer Marke.
                        Ortsbrief von GENEVE nach Belair vom 18. Juli 1847.
                        Für diese eng gedruckte Ausgabe gut gerandet (unten Bogenrand).
                        Die Marke ist ausserordentlich gut erhalten.
                        Zart gestempelt mit roter Genfer Rosette Nr.2.
                        Siehe Attest Weid. Der Katalogpreis beträgt CHF 2'500.- bzw. CHF 4'800.- (für Brief)

Nr. 07-0446    1845 KLEINER ADLER Z-Nr. 5 klicken zum Vergrössern klicken zum Vergrössern CHF 1'800.-
                        Sehr kleiner, dekorativer Luxusbrief von Geneve vom 8. Juli 1846.
                        Für diese eng gedruckte Ausgabe sehr gut gerandet (unten Bogenrand).
                        Die Marke ist sehr farbfrisch und bestens erhalten.
                        Sauber auf Brief übergehend entwertet mit der Genfer Rosette Nr.2.
                        Siehe Attest Weid. Der Katalogpreis beträgt CHF 4'800.-

Nr. 09-0094    1846 GROSSER ADLER Z-Nr. 6                klicken zum Vergrössern CHF 950.-
                        Eine farbfrische Marke mit Stempelrarität:
                        Sauberer Datumstempel Geneve 16. März 1849.
                        Gut gerandet und nebst minim heller Stelle in guter Erhaltung.
                        Siehe Attest Berra. Der Katalogpreis beträgt CHF 2'600.- + Stempelzuschlag

Nr. 09-0123    1846 GROSSER ADLER Z-Nr. 6                klicken zum Vergrössern CHF 750.-
                        Marke auf Briefstück mit seltener Abstempelung:
                        Rote Rosette Nr. 5. Auf dieser Ausgabe sehr selten (Spätverwendung)
                        Dekoratives kleines Briefstück. Oben und rechts auf die Randlinie geschnitten.
                        Im unteren Rand ist ein Bug ausgebessert.
                        Siehe Befund Rellstab. Der Katalogpreis beträgt CHF 2'600.- + Stempelzuschlag

Nr. 07-0034    1848 DUNKELGRÜNER ADLER Z-Nr. 7  klicken zum Vergrössern  CHF 1'450.-
                        Farbfrische, gut gerandete Marke mit sehr seltener Entwertung:
                        Datumstempel von GENEVE 18. Dezember 1849
                        Trotz Papiermängeln eine attraktive Marke.
                        Siehe Attest Berra und Moser. Der Katalogpreis beträgt CHF 4'300.- + Stempelzuschlag

Nr. 07-0219    1848 DUNKELGRÜNER ADLER Z-Nr. 7  klicken zum Vergrössern  CHF 850.-
                        Farbfrische Marke, rechts oben an die Randlinie geschnitten sonst breitrandig.
                        Sauber gestempelt mit roter Genfer Rosette AW-Nr. 4.
                        Nebst 2 kleinen dünnen Stellen ist die Marke gut erhalten.
                        Siehe Attest Moser. Der Katalogpreis beträgt CHF 4'300.-

Nr. 07-0387    1848 DUNKELGRÜNER ADLER Z-Nr. 7  klicken zum Vergrössern  CHF 720.-
                        Eine farbfrische Marke mit roter Rosette entwertet.
                        Unten an die Randlinie geschnitten, rechts unten kurz angeschnitten, sonst breitrandig.
                        Abgesehen von kleiner dünner Stelle gut erhalten.
                        Siehe Befund Rellstab. Der Katalogpreis beträgt CHF 4'300.-

Nr. 08-0023    1848 DUNKELGRÜNER ADLER Z-Nr. 7  klicken zum Vergrössern  CHF 800.-
                        Eine farbfrische, ungebrauchte Marke.
                        Nebst Schnittmängeln gut erhalten.
                        Ungebrauchte Dunkelgrüne Adler sind sehr selten zu finden,
                        und der Katalogpreis zu tief im Vergleich zur Seltenheit!
                        Eine günstige Gelegenheit, eine Sammlungslücke zu schliessen!
                        Siehe Attest BPBasel und Moser. Der Katalogpreis beträgt CHF 5'500.-

Nr. 07-0196    1848 DUNKELGRÜNER ADLER Z-Nr. 7  klicken zum Vergrössern klicken zum Vergrössern CHF 1'300.-
                        Auf sehr dekorativem Faltbrief vom 15. September 1849.
                        Farbfrische Marke mit stärkeren Papiermängeln, aber nicht repariert.
                        Sauber gestempelt mit der roten Genfer Rosette AW-Nr. 4.
                        Briefe mit dunkelgrünem Adler sind selten und in dieser Preisklasse kaum zu finden!
                        Siehe Attest Weid. Katalogpreis CHF 8'000.-

Nr. 06-0033    1848 DUNKELGRÜNER ADLER Z-Nr. 7  klicken zum Vergrössern klicken zum Vergrössern CHF 2'250.-
                        Auf Faltbrief von Genf nach Cointrin vom 21. Februar 1849.
                        Schöner und dekorativer Brief mit farbfrischer Marke (oben rechts Sandkornstelle).
                        Unten an die Randlinie geschnitten, und links unten kurz angeschnitten.
                        Die Marke ist dekorativ entwertet mit roter Genfer Rosette AW-Nr. 4.
                        Briefe mit dunkelgrünem Adler sind selten!
                        Siehe Attest BPBasel. Katalogpreis CHF 8'000.-

Nr. 07-0373    1846 GENFER BRIEFUMSCHLAG Z-Nr. 07II  klicken zum Vergrössern  CHF 1'800.-
                        Ein ungebrauchter Briefumschlag vom mittleren Format 140x75mm in allerbester Erhaltung.
                        Die Genfer Umschläge sind selten, preislich jedoch stark zurückgeblieben.
                        Gebraucht sind sie grosse Raritäten, aber auch ungebraucht nicht häufig zu finden.
                        Siehe Befund Moser. Katalogpreis CHF 2'500.-

Nr. 07-0448    1846 GENFER BRIEFUMSCHLAG Z-Nr. 07II  klicken zum Vergrössern  CHF 1'900.-
                        Ein ungebrauchter Briefumschlag vom mittleren Format 140x75mm in allerbester Erhaltung.
                        Die Genfer Umschläge sind selten, preislich jedoch stark zurückgeblieben.
                        Gebraucht sind sie grosse Raritäten, aber auch ungebraucht nicht häufig zu finden.
                        Signiert Weid und Attest Rellstab. Katalogpreis CHF 2'500.-

Nr. 10-100    1845 BASLER TAUBE Z-Nr. 8.2.02a klicken zum Vergrössern klicken zum Vergrössern CHF 16'500.-
                         Eine wunderschöner, kleinformatiger Taubenbrief.
                         Sauber gestempelt mit rotem Doppelkreisstempel BASEL 1. Februar 1850 NACH-MITTAG.
                         Oben rechts die Randlinie kurz berührt, sonst weissrandig!
                         Mit kräftigem Reliefdruck der Taube und frischen Farben.
                         Der Brief ist postlagernd an No. 5015 poste restante in Basel adressiert (höchst ungewöhnlich!).
                         Zudem eine späte Verwendung der Basler Taube im Februar 1850!
                         Mit Rotdruck-Abart weisser Fleck rechts neben der Taube.
                         Links unten bei der Ziffer 2 1/2 kurzer Papiereinriss, sonst hervorragend erhalten.
                         Ein sehr schöner Beleg dieses beliebten Altschweiz-Klassikers!
                         Dieser Brief wurde 2008 an einer Auktion für über CHF 18'000.- verkauft.
                         Signiert Moser und Atteste Weid und BPBasel.
                         Der Katalogpreis beträgt CHF 40'000.-+ 1'500.- für Abart.

Nr. 10-130    1850 WAADT 5 Z-Nr. 10                klicken zum Vergrössern CHF 875.-
                        Eine farbfrische, ungebrauchte Marke.
                        Die Marke ist sehr breitranding und gut präsentierend.
                        Rückseitig kleine falzhelle Stelle.
                        Ungebrauchte Kantonals sind stark unterbewertet.
                        Siehe Befund Abt. Der Katalogpreis beträgt CHF 3'500.-

Nr. 09-0137    1850 WAADT 5 Z-Nr. 10               klicken zum Vergrössern CHF 1'700.-
                        Eine Marke mit grosser Stempelrarität:
                        Sehr sauberer roter Datumstempel von Genf 14. April 1850!
                        Der Stempel ist stellenweise etwas ins Papier eingedrückt,
                        und das Papier ist leicht gereinigt,
                        Trotzdem äusserst attraktives Stück dieser Rarität.
                        Eine wunderschöne Marke für den Kenner!
                        Siehe Atteste Zumstein, Hunziker und Marchand.
                        Der Katalogpreis beträgt CHF 2'500.- + Stempel

Nr. 09-0091    1850 WAADT 5 Z-Nr. 10               klicken zum Vergrössern CHF 1'250.-
                        Eine Marke mit Stempelrarität:
                        Rotes PP im Kästchen AW-Nr. 12B/9 (700 Punkte).
                        Trotz ausgebessertem Riss eine wunderschöne Marke.
                        Siehe Atteste Fulpius, Moser und Rellstab.
                        Der Katalogpreis beträgt CHF 2'500.- + Stempel

Nr. 09-0200    1850 WAADT 5 Z-Nr. 10               klicken zum Vergrössern CHF 750.-
                        Eine Marke mit Stempelrarität:
                        Rotes PP im Kästchen AW-Nr. 12B/9 (700 Punkte).
                        Die Marke ist links knapp geschnitten bis leicht angeschnitten.
                        Ansonsten ist die Marke mit dem seltenen Stempel gut erhalten.
                        Siehe Befund Rellstab.
                        Der Katalogpreis beträgt CHF 2'500.- + Stempel

Nr. 09-0092    1850 WAADT 5 Z-Nr. 10               klicken zum Vergrössern CHF 1'200.-
                        Eine Marke mit Stempelrarität:
                        Schwarzes PD im Kreis AW-Nr. 12B/50 (400 Punkte).
                        Nebst einem senkrechten Bug ist die Marke in guter Erhaltung.
                        Voll- bis breit gerandet und sauber gestempelt.
                        Siehe Attest Weid/Marchand.
                        Der Katalogpreis beträgt CHF 2'500.- + Stempel

Nr. 09-0100    1850 WAADT 5 Z-Nr. 10a              klicken zum Vergrössern CHF 950.-
                        Eine Marke mit Stempelrarität: Schwarze Genfer Rosette AW-Nr. 3.
                        Dieser Stempel war in schwarz nur vom 1.-16. Januar 1851 im Einsatz!
                        Die Marke ist gut gerandet und nebst einem unbedeutendem Eckbug
                        links oben in sehr guter Erhaltung.
                        Siehe Attest Moser und Rellstab.
                        Der Katalogpreis beträgt CHF 2'800.- + Stempel

Nr. 09-0131    1850 WAADT 5 Z-Nr. 10               klicken zum Vergrössern CHF 750.-
                        Eine Marke mit Bogenrand unten und sauberer schwarzer Raute.
                        Kantonalmarken mit Bogenrand sind äusserst selten.
                        Die schwarze Raute ist eine seltene Entwertung (Spätverwendung).
                        Die Marke weist einen waagrechten Bug auf,
                        und die rechte oberer Ecke ist angerissen. Trotzdem sehr attraktiv!
                        Siehe Befund Rellstab. Der Katalogpreis beträgt CHF 2'500.- + Bogenrand + Stempel

Nr. 10-131    1850 WAADT 5 Z-Nr. 10                 klicken zum Vergrössern klicken zum Vergrössern CHF 1'600.-
                        Kompletter Faltbrief von Genf mit farbfrischer Marke.
                        Die Marke ist entwertet mit seltener blauer Raute.
                        Sehr späte Verwendung einer Waadt 5 am 17. Januar 1854,
                        gegen Ende der Rayon-Zeit, kurz vor Ausserkurssetzung der Kantonalmarken.
                        Die Marke ist voll- bis breit gerandet, und weist einen waagrechten Registraturbug auf.
                        Seltener Liebhaberbeleg zu einem günstigen Preis!
                        Siehe Befund Marchand. Der Katalogpreis beträgt CHF 4'800.- + Stempel

Nr. 07-0445    1851 NEUENBURG Z-Nr. 11           klicken zum Vergrössern  CHF 2'100.-
                        Eine sehr gut präsentierende, ungebrauchte Marke.
                        Die Marke ist farbfrisch und gut gerandet.
                        Sie ist kaum merklich ausgebessert und nachgummiert.
                        Ungebraucht eine ausserordentlich seltene Marke!
                        Ein sehr dekoratives Stück.
                        Siehe Attest Rellstab. Der Katalogpreis beträgt CHF 13'500.-

Nr. 07-0090    1851 NEUENBURG Z-Nr. 11.2.01b  klicken zum Vergrössern  CHF 1'950.-
                        Eine ungebrauchte Marke mit Abart "Fleck im s von Centimes" (82. Marke).
                        Die Marke ist schmalrandig und weist rückseitig
                        stark dünne Stellen auf. Aber nicht repariert!
                        Ungebraucht eine ausserordentlich seltene Marke!
                        Siehe Attest BPBasel. Der Katalogpreis beträgt CHF 13'500.-+500.- für Abart

Nr. 07-0084    1851 NEUENBURG Z-Nr. 11            klicken zum Vergrössern  CHF 950.-
                        Eine sehr schöne, gut präsentierende Marke.
                        Die sehr breit gerandete Marke ist sauber einwertet mit einer schwarzen Raute.
                        Rückseitig weist die Marke eine grössere dünne Stelle auf.
                        Siehe Attest BPBasel. Der Katalogpreis beträgt CHF 5'400.-

Nr. 08-0247    1851 NEUENBURG Z-Nr. 11            klicken zum Vergrössern  CHF 1'200.-
                        Eine sehr breit gerandete Marke mit 4 Trennlinien!
                        Einwertet mit einer schwarzen Raute.
                        Die Marke weist 2 leichte Eckbüge auf,
                        sonst ist die Marke in tadelloser Erhaltung.
                        Siehe Attest Berra. Der Katalogpreis beträgt CHF 5'400.-

Nr. 09-0001    1851 NEUENBURG Z-Nr. 11a klicken zum Vergrössern klicken zum Vergrössern CHF 2'100.-
                        Auf dekorativer Rechnung von Genf vom 8. Januar 1852 der Fa. BONZON&FILS.
                        Die Marke im Farbton tiefschwarz ist einwertet mit einer schwarzen Raute.
                        Die sehr breit gerandete Marke (oben Bogenrand) weist einen Registraturbug auf.
                        Sonst ist die Marke tadellos erhalten.
                        Ein attraktiver Brief zu einem günstigen Preis.
                        Siehe Attest BPBasel. Der Katalogpreis beträgt CHF 11'500.-

Nr. 08-0233    1851 NEUENBURG Z-Nr. 11a klicken zum Vergrössern klicken zum Vergrössern CHF 2'600.-
                        Auf komplettem Faltbrief von Genf vom 12. Juni 1852.
                        Die gut erhaltene und farbfrische Marke ist fein einwertet mit einer schwarzen Raute.
                        Unten links ist die Marke knapp gerandet, sonst sehr breitrandig.
                        Dieser Brief stammt aus der weltbekannten Sammlung von Alma Lee.
                        Der Brief wurde in St. Julien (Savoyen, Sardinien) geschrieben,
                        und in Genf aufgegeben! (sog. forwarded letter) Rückseitig Ankunftsstempel Carouge.
                        Die Marke im Farbton tiefschwarz weist eine Abart im Rotdruck auf.
                        Siehe Attest BPBasel. Der Katalogpreis beträgt CHF 11'500.-+

Nr. 07-0031    1851 NEUENBURG Z-Nr. 11 klicken zum Vergrössern klicken zum Vergrössern CHF 3'250.-
                        Auf komplettem Faltbrief vom 13. Dezember 1851.
                        Die sehr breit gerandete Marke ist einwertet mit einer schwarzen Raute.
                        Im unteren Teil ist die Marke etwas geschürft, sonst sehr gut erhalten.
                        Neuenburg-Briefe sind recht selten!
                        Dieser Brief wurde von der Fa. Zumstein im Sommer 2006 für CHF 6'500.- verkauft!
                        Siehe Attest Zumstein und Hunziker, signiert Fulpius.
                        Der Katalogpreis beträgt CHF 10'000.-

Nr. 10-172    1850 WINTERTHUR Z-Nr. 12           klicken zum Vergrössern CHF 2'850.-
                        Marke herrliche ungebrauchte Marke mit Originalgummi!
                        Breitrandig und links mit Bogenrand!
                        Sehr farbfrisch, rückseitig eine kleine helle Stelle im Gummi,
                        sonst eine wunderschöne und seltene Marke.
                        Siehe Atteste BPBasel und Fulpius. Katalogpreis CHF 9'000.-

Nr. 09-0135    1850 WINTERTHUR Z-Nr. 12          klicken zum Vergrössern CHF 1'700.-
                        Marke mit Stempelseltenheit schwarze eidg. Raute.
                        Auf kleinem Briefstück sauber übergehend entwertet.
                        Die Marke ist dreiseitig breitrandig und sehr farbfrisch,
                        und in tadelloser Erhaltung. Sehr attraktiv!
                        Siehe Attest Rellstab. Katalogpreis CHF 5'400.-+ Stempelzuschlag

Nr. 10-173    1850 WINTERTHUR Z-Nr. 12           klicken zum Vergrössern CHF 1'650.-
                        Marke mit äusserst seltener Tintenentwertung.
                        Ein farbfrisches Stück, voll- bis breitrandig..
                        Nebst kleinem Randrisschen und Bugspur im oberen Rand in guter Erhaltung.
                        Sehr attraktiv und selten!
                        Siehe Attest Rellstab. Katalogpreis CHF 5'400.-+ Stempelzuschlag

Nr. 07-0022    1850 WINTERTHUR Z-Nr. 12.3.01a klicken zum Vergrössern CHF 1'350.-
                        Sauber doppelt gestempelt mit schwarzer Zürcher Rosette.
                        Sehr gut gerandete Marke mit kleiner falzheller Stelle.
                        Sonst sehr gut erhalten, breitrandig und farbfrisch.
                        Marke mit Abart: Retouche der rechten unteren Ecke (1. Marke des Bogens)
                        Siehe Attest Rellstab. Katalogpreis CHF 5'940.-

Nr. 07-0393    1850 WINTERTHUR Z-Nr. 12          klicken zum Vergrössern  CHF 1'250.-
                        Eine breitrandige Marke mit Stempelrarität:
                        Breitlinige Raute von Schaffhausen AW-Nr. 29/30.
                        Abgesehen von einem starken senkrechten Bug in guter Erhaltung.
                        Signiert Hertsch und Attest BPBasel. Katalogpreis CHF 5'400.- + Stempel.

Nr. 09-0136    1850 WINTERTHUR Z-Nr. 12          klicken zum Vergrössern  CHF 1'150.-
                        Gut gerandete Marke mit sauberer P.P. Abstempelung.
                        Nebst einer kaum wahrnehmbaren, unbedeutenden Bugspur
                        in guter Erhaltung. Ein schönes Stück!
                        Siehe Attest Rellstab. Katalogpreis CHF 5'400.-.

Nr. 07-0374    1850 WINTERTHUR Z-Nr. 12 klicken zum Vergrössern klicken zum Vergrössern CHF 9'800.-
                         Sauberer Brief mit Winterthur-Paar von Schönenberg nach Zürich vom 2. Okt. 1850.
                         Das Paar ist gleichmässig breit gerandet, gut und farbfrisch erhalten.
                         Etwas unsauber gestempelt, sonst ein tadelloser, seltener Brief.
                         Siehe Attest Renggli. Der Katalogpreis beträgt CHF 35'000.-

Nr. 09-0134    1850 WINTERTHUR Z-Nr. 12 klicken zum Vergrössern klicken zum Vergrössern CHF 17'500.-
                         Äusserst seltene Einzelfrankatur auf Ortsbrief von Zürich.
                         Zart übergehend entwertet mit schwarzer Zürcher Rosette.
                         Oben roter Zweikreisstempel ZÜRICH, 16. Aug. 1850.
                         Der Brief wurde etwas gereinigt und der Name in der Adresse ausgeschnitten.
                         Die Marke ist gut erhalten und breit gerandet.
                         Einzelfrankaturen der Winterthur gehören zu den ganz grossen Altschweiz-Raritäten.
                         Es sind nur ca. 25 Stk. bekannt (davon 2 im Schweizerischen Postmuseum).
                         Ein wunderschöner und bekannter Beleg für den Altschweiz-Kenner.
                         Dieser Beleg wurde im 2008 von einem Händler für CHF 21'000.- verkauft.
                         Bereits 1991 wurde dieser Beleg an der "Helveticus-Auktion" für CHF 17'000.- + Aufgeld zugeschlagen.
                         Siehe Attest Weid/Zumstein. Der Katalogpreis beträgt CHF 70'000.-

Nr. 10-030    1900 Ansichtskarte klicken zum Vergrössern CHF 50.-
                        Alte Ansichtskarte mit Abbildungen der Schweizer Kantonalmarken.
                        Seltene Karte in guter Erhaltung. Ideal als Ergänzung für eine Kantonal-Sammlung.


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Die Geschichte der Schweizer Kantonalmarken
©www.swissphila.ch (Wiedergabe unter Angabe der Quelle gestattet)

Zürich
Ermutigt durch die guten Erfahrungen in England („Penny Black“, 6. Mai 1840) mit der Vorausbezahlung
des Briefportos und der damit verbundenen Einführung der Briefmarke,
führte die kantonale Postverwaltung von Zürich am 1. März 1843 die erste Briefmarke der Schweiz ein.
Man erhoffte sich durch die Vorausbezahlung des Portos eine Zunahme des Briefverkehrs,
sowie einen kleineren Verwaltungsaufwand und legte mit der Einführung der Marken auch neue,
günstigere Brieftaxen fest: 4 Rappen als Lokaltaxe und 6 Rappen als Kantonaltaxe.
So wurden die vermutlich vom Zürcher Lithographen Esslinger (Druckproben vorhanden) gestalteten
„Zürich 4 und 6 Rappen“ in Steindruck von der Fa. Orell Füssli+Co in 100-er Bogen gedruckt.
Dabei werden 5 Urtypen unterschieden, welche 20mal auf den Druckstein übertragen wurden.
Die erste Ausgabe von 1843 weist einen senkrechten Sicherheits-Unterdruck auf.
1846 wurde eine 2. Auflage mit waagrechtem und
ca. 1847 vermutlich eine 3. Auflage ohne Unterdruck in Umlauf gebracht.
1862 erfolgte ein amtlicher Nachdruck in einer kleinen Auflage zu Dokumentationszwecken.
Diese sind auf weissem Papier ohne Unterdrucklinien mit dem originalen Druckstein gedruckt worden,
welche sich aber in schlechtem Zustand befanden.

Genf
Am 30. September 1843 gab Genf auf Initiative von Professor De Candolle mit der sogenannten
"Doppelgenf" ebenfalls eine Postmarke heraus.
Entworfen und im Steindruck hergestellt wurden die 5+5 Centimes-Marken beim Lithographen Schmidt.
Eine ganze Doppelgenf konnte als Kantonsporto, eine halbe Doppelgenf als Ortsporto verwendet werden.
Den Erfolg, den England und Zürich mit der Einführung der Vorausbezahlung des Portos vorweisen konnten,
stellte sich in Genf nicht ein. Die Genfer Bevölkerung sah es für den Briefempfänger als beleidigend an,
Briefe "franco" zu versenden. Deshalb gelangten die Marken nicht im gewünschten Masse zur Verwendung.
Um das Publikum für die Vorausbezahlung des Portos zu gewinnen, wurden ab dem 1. März 1844
die Briefmarken vergünstigt abgegeben, wogegen das Porto für unfrankierte Briefe unverändert
auf 5 Centimes bzw. 10 Centimes blieb.

Als weiteres Entgegenkommen wurde das Briefporto auf den 1. April 1845 im ganzen Kanton
einheitlich auf 5 Centimes herabgesetzt, was die Herstellung neuer Briefmarken notwendig machte.
So wurde am 1. April 1845 eine neue Briefmarke ausgegeben, der so genannte
„kleine Adler“. Die einzelnen Briefmarken waren auf dem Druckstein so eng aneinandergereiht,
dass diese nur mit Mühe aus dem Bogen geschnitten werden konnten, ohne die Nachbarmarke zu verletzen.

Im Herbst 1846 waren die Briefmarken Kleiner Adler aufgebraucht.
Der Postdirektor beauftragte den Lithographen Schmid, welcher alle Marken der Genfer Post entwarf,
neue Briefmarken herzustellen. Dieser fertigte eine neue Druckplatte an, auf der die einzelnen Marken
nicht mehr so eng angeordnet waren wie bei der vorhergehenden Ausgabe.
Zudem wurde der Flügel des Adlers grösser, worauf die Benennung dieser Ausgabe zurückzuführen ist.
So gelangte am 20. November 1846 der so genannte
„grosse Adler hellgrün“ zur Ausgabe.

Da im Sommer 1848 der Vorrat an Briefmarken dem Ende entgegen ging, erhielt der Lithograph
eine Nachbestellung. Dieser verfügte aber nicht mehr über die gleiche Papiersorte.
So wurde diese Auflage auf dunkelgrünem Papier gedruckt. Der
„Grosse Adler dunkelgrün“ wurde am 22. August 1848 verausgabt.

Bereits am 27. Februar 1846 (zur Zeit des kleinen Adlers) verausgabte die Genfer Post drei verschieden grosse
Briefumschläge mit eingedrucktem Wertzeichen. Aber auch diese Neuerung fand in Genf kein Gefallen. Diese
"Genfer Umschläge" verkauften sich sehr schlecht, da sich die Bevölkerung gewohnt war,
Briefe je nach Bedarf zu beschriften, zu falten und zu versiegeln. Um die unverkauften Bestände der Umschläge
loszuwerden, durften die ausgeschnittenen Wertzeichen ab dem 1. Juni 1849 als normale Briefmarken verwendet werden.
"Genfer Ausschnitte" genannt.

Basel
Nach Zürich und Genf gab Basel am 1. Juli 1845 ebenfalls eine Briefmarke in Umlauf. Die so genannte und legendäre
„Basler Taube“ ist somit 3. kantonale Briefmarkenausgabe der Schweiz.
Gestaltet wurde die Basler Taube vom Architekten Melchior Berry (1801-1854). Gedruckt im Dreifarbendruck mit
Reliefprägung durch die Buchdruckerei H. Benjamin Krebs in Frankfurt am Main.
Eine erste Auflage von grünen „Basler Dyblis“ fand bei der Basler Postverwaltung keinen gefallen und gelangte nicht
zur Ausgabe.
Von der endgültigen Version in blau werden zwei Farbnuancen unterschieden:
Die 1. Lieferung in lebhaftblau, die 2. Lieferung in blassblau.
Verkauft wurde die Basler Taube nur en Gros zu 20 Stück à 5 Batzen.
Eine Basler Taube zu 2 ½ Rappen deckte die Portokosten für die Beförderung einfacher Briefe innerhalb der Stadt.
Für schwerere Briefe oder solche, die im Stadtbann oder den drei Landgemeinden zugestellt werden mussten,
waren zwei „Dybli“ erforderlich.
Bei der Übernahme der Kantonalen Post durch den Bund im Dezember 1848 gingen 308 Bogen à
40 „Francozettelchen“ in den Besitz der eidgenössischen Postverwaltung über und wurden vermutlich vernichtet.

Übergangsmarken
Mit der Schaffung der Schweizerischen Bundesverfassung 1848 und dem damit verbundenen Übergang vom Staatenbund
zum Bundesstaat wurden die kantonalen Postverwaltungen auf den 1. Januar 1849 vom Bundesstaat übernommen.
Mit dem Gesetz von 8. Juni 1849 erhielten die neu geschaffenen Kreispostdirektionen die Bewilligung bis zur Einführung
Eidgenössischer Briefmarken in der Übergangszeit für "volkreiche Ortschaften in denen ein bedeutender Briefwechsel stattfindet"
eigene Briefmarken herauszugeben. So nutzten Genf und Zürich die Möglichkeit zur Herausgabe von Marken nach
ermässigter Lokaltaxe für grössere Ortschaften.
Genf:
Die in Genf am 22. Oktober 1849 verausgabten Übergangsmarken waren im I. Postbezirk gültig,
welcher Stadt und Kanton Genf, sowie den waadtländischen Kreis Nyon umfasste.
Die Ziffer 4 (Centimes) der so genannten „Waadt 4“ wurde nach nur 4 Monaten wechselkursbedingt auf
den Drucksteinen durch die Ziffer 5 ersetzt. Ausgabetag der „Waadt 5“ ist der 22. Januar 1850.
Weshalb Genf am 9. August 1851 nochmals eine Briefmarke für die Lokaltaxe verausgabte ist unklar.
Zumal bereits seit einem Jahr die eidgenössischen Marken für die Lokaltaxe in Umlauf waren.
So muss die "Neuenburg" als Äquivalent des Kantons Genf (Postkreis I) zu den Marken der eidgenössischen
Lokalpostmarken angesehen werden, welche vermutlich bei der Genfer Bevölkerung keinen Gefallen fanden.
Zürich:
Zürich gab im  Februar 1850 ebenfalls eine Briefmarke nach ermässigter Lokaltaxe für grössere
Ortschaften im VIII. Postbezirk heraus. Dieser umfasste damals die Kantone Zürich, Thurgau, Schaffhausen und Zug.
Einzelheiten über die im Buchdruck hergestellten Briefmarke sind nicht überliefert.
Ebenso ist unklar, weshalb in Sammlerkreisen diese Briefmarke "Winterthur" genannt wird.
Eigenartigerweise wurde diese Marke wenig für das ermässigte Lokalporto verwendet,
sondern öfter als Paar für die Kantonaltaxe eingesetzt.

Die Kantonalmarken, wie auch die Übergangsmarken behielten ihre Gültigkeit bis zum 30. September 1854,
also bis zur Einführung der Sitzenden Helvetia ungezähnt (Strubel).


Die Auflagezahlen der Schweizer Kantonalmarken:
(Es wird vermutet, dass ca. 10% der Kantonalmarken "überlebt" haben, davon wiederum 5-10% als Briefe.)

Ausgabe

Zumstein

Michel

Scott

Yvert

Auflagezahlen

Zürich 4 Rp.         (Total ca. 35’800 Stk.)

Senkrechter Unterdruck

1S Zürich 1I 1L1 9a ca. 24'000 Stk.

Waagrechter Unterdruck

1W Zürich 1II 1L3 9 ca. 12'000 Stk.

Neudruck

1ND 1ND     120 Stk.
Zürich 6 Rp.         (Total ca. 180'080 Stk.)
Senkrechter Unterdruck 2S Zürich 2I 1L2 10a ca. 70'000 Stk.
Waagrechter Unterdruck 2W Zürich 2II 1L4 10 ca. 110'000 Stk.

Neudruck

2ND 2ND     400 Stk.
Doppelgenf 3 Genf 1 2L1 1 ca. 30'000 Stk. (als Paare verwendet ca. 18'000 Stk.)

Als Halbe DG verwendet

4L und 4R Genf 1HR/1HL 2L1a 1a je ca. 12'000 Stk.
(To
tal 24'000 Stk.)
Kleiner Adler 5 Genf 3 2L2 2 120'000 Stk.
Grosser Adler, hellgrün 6 Genf 4 2L3 3 120'000 Stk.
Grosser Adler, dunkelgrün 7 Genf 5 2L4 3a 50'000 Stk.
Genfer Briefumschläge 07 (I bis III) Genf U1
(A bis C)
    40'000 Stk. (Verteilung pro Format unbekannt)

Als Ausschnitt aus Umschlägen verwendet

07 Genf GAA1     unbekannt
Basler Taube 8, 8a Basel 1a/1b 3L1 8 41’480 Stk.
(12'320 Stk. vernichtet)

Basler Taube grün
(nicht verausgabt)

8I Basel 1I     ca. 8'000 Stk.
Waadt 4 9 1 2L5 5 ca. 10-15'000 Stk.
Waadt 5 10 2 2L6 6 ca. 100-120'000 Stk.
Neuenburg 11 3 2L7 7 ca. 30-50'000 Stk.
Winterthur 12 4 1L5 11 ca. 40-50'000 Stk.

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